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PROBLEMSTELLUNG

Wie lässt sich auf Grundlage einer Funktionsdefinition seitens der Design- und Marketingabteilungen eine leistungsfähige Nespresso-Maschine für das Premium-Segment erschaffen? Wie lässt sich ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Kostenkontrolle in der Produktion herstellen, um auf einem stark umkämpften Markt wettbewerbsfähig zu bleiben? Wie lassen sich Lieferungen auch in Zeiten sehr starker Nachfrage im Handel sicherstellen? Diese Herausforderungen konnten wir in enger Zusammenarbeit für den Nestlé-Konzern lösen.

Unsere LÖSUNG

Zunächst haben wir mechatronische Architekturlösungen unter Beachtung der Budgetvorgaben seitens Nespresso vorgeschlagen. Nach einem Zeitraum von fünf Monaten intensiver Entwicklungsarbeit konnten wir in weniger als zwölf Monaten die Serienreife erreichen. Wir haben die gesamte Wertschöpfungskette am Produktionsstandort in Ungarn koordiniert: Hersteller, Lieferanten, Entwicklungspartner und Zertifizierungsstellen.

Unsere Methodik

ABMI hat ein je nach Projektphase aus 6 bis 12 Personen bestehendes, multidisziplinäres Team zusammengestellt. Für uns stellte die Entwicklung der Kaffeemaschine eine Gelegenheit dar, neue Werkzeuge einzusetzen: Schulungen, Brainstorming-Workshops, Software, Prototyping und Validierungskampagnen. Die Flexibilität unserer Teams und unsere Bereitschaft, unsere Lösung im Rahmen der Strategie der kontinuierlichen Verbesserung immer wieder in Frage zu stellen, hat uns ermöglicht, unser Ziel zu erreichen: „first time right“.

ERGEBNISSE

Trotz starker Auflagen konnten wir unser Versprechen halten. Die Markteinführung der Maschine „Expert“ von Nespresso erfolgte pünktlich im Herbst 2016. Der Leitung der Entwicklungsabteilung für Maschinen bei Nespresso zufolge gehört ABMI zu den zwei„bevorzugten Entwicklern“ der Marke. Diese Anerkennung bietet ABMI natürlich gute Vorbedingungen für die weitere Entwicklung dieses Projekts hinsichtlich des Produktlebenszyklus-Managements.

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